Das „demokratische“ Verständnis von „Energiewende Bergstraße“

Sehr geehrte Bürger,

wie schon berichtet läuft im Moment ein Bürgerbegehren zum Thema Windkraft in Schriesheim, welches einen Bürgerentscheid ermöglichen soll.

Der Verein „Energiewende Bergstraße“ spricht sich auf seiner Heimseite allerdings gegen einen Bürgerentscheid aus.

Für den Verein steht dabei schon fest, dass die Windkraftanlagen gebaut werden, nur über das „wie“ dürften die Bürger noch etwas mitreden aber nicht entscheiden.

„Danach entscheidet der Gemeinderat, ob das Projekt unter den erarbeiteten oder anderen Bedingungen in Angriff genommen wird.“

„Allerdings sollte die notwendige Bürgerbeteiligung durch Diskussionen über das ‚wie‘ erreicht werden, nicht über eine viel zu grobe Entscheidung ,dafür oder dagegen‘.“

„Bürgerbeteiligung“ meint eben lediglich Information und das Einbringen von Vorschlägen, aber eben keine Mitbestimmung.

Die Möglichkeit, dass die Bürger in Schriesheim, das „Projekt“ überhaupt nicht wollen und lieber den Wald schützen wollen, findet in der Vorstellung von „Energiewende Bergstraße“ offensichtlich nicht satt. Im Gegenteil, man wirft den Initiatoren des Bürgerbegehrens sogar vor, das „Projekt“ und „den sozialen Frieden in Schriesheim“ zu gefährden. Es verschlägt einem fast die Sprache, mit welcher Offenheit hier den Schriesheimer Bürgern, demokratische Rechte abgesprochen werden und diesen die Störung des sozialen Friedens vorgeworfen wird! Auch die beteiligten Gemeinderäte hätten, wenn es nach „Energiewende Bergstraße“ geht, nur noch über das „wie“, aber nicht mehr über das „ob“ zu entscheiden.

An die Verantwortlichen von „Energiewende Bergstraße“:

Die Bürger von Schriesheim haben das demokratische Recht über diese Frage direkt zu entscheiden!

Die Ausübung dieses Rechts kann niemals den sozialen Frieden stören.

Wer sich durch einen Bürgerentscheid „gestört“ fühlt, kann aus unserer Sicht, kein Demokrat sein.

Sehr geehrte Schriesheimer Bürger,

lassen Sie sich nicht einschüchtern oder verwirren. Es ist Ihr gutes Recht über die Frage von Windkraftanlagen im Schriesheimer Wald selbst zu entscheiden!

In Baden-Württemberg wurden bereits acht Bürgerentscheide bezüglich Windkraft abgehalten.

Ein Bürgerentscheid ist also nichts Ungewöhnliches.

Voraussetzung dafür ist es zunächst das Bürgerbegehren zu unterstützen. 
DIE FRIST LAUFT NOCH BIS ZUM 30. MAI 2025.

Das entsprechende Formular könne Sie hier abrufen:

https://gegenwind-weinheim.de/wordpress/wp-content/uploads/2025/05/unterschriftenbogen_250409.pdf

Thomas Kröber

Bürgerbegehren in Schriesheim!

Sehr geehrte Bürger,

erfreulicherweise hat die Bürgerinitiative Gegenwind Bergstraße ein Bürgerbegehren in Schriesheim gestartet. Ziel dieses Bürgerbegehrens ist es, den Schriesheimer Bürgern in einem Bürgerentscheid die Möglichkeit zu geben, direkt über Windkraft bzw. Windindustrieanlagen (je nach Lesart) im Schriesheimer Wald zu entscheiden.

Dies ist eine hervorragende Möglichkeit in Schriesheim direkte Demokratie in einer so wichtigen und weitreichenden Frage zu leben.

Da alle Argumente für und wider Windkraft bzw. Windindustrie ausgetauscht sind, ist es auch der richtige Zeitpunkt für das Bürgerbegehren.

Das Verfahren sieht folgendermaßen aus: Zunächst müssen sich 7 % der Wahlberechtigten schriftlich für das Bürgerbegehren aussprechen. Dazu wurde von der Bürgerinitiative Gegenwind Bergstraße ein Formblatt mit einer entsprechenden Informationsbroschüre an die Haushalte verteilt. Sollte Sie die Information und/oder das Formblatt nicht erreicht haben oder noch weiteren Bedarf haben, können Sie an die Bürgerinitiative Gegenwind Bergstraße eine E-Mail: karin.reinhard12@gmail.com senden.

Um einen anschließenden Bürgerentscheid zu erreichen, ist es also unbedingt notwendig, diese 7 % zu erreichen.

Die Entscheidung über Windkraft bzw. Windindustrie wird noch nicht beim nun laufenden Bürgerbegehren, sondern erst später beim (hoffentlich stattfindenden) Bürgerentscheid getroffen.

Darum bitten wir sowohl die Befürworter als auch die Gegner im Sinne der Demokratie dem Bürgerentscheid zuzustimmen.

Es wäre auch wünschenswert, dass alle Schriesheimer Parteien das Bürgerbegehren unterstützen.

Denn diese Gelegenheit, als Bürger selbst über die Zukunft des Schriesheimer Waldes abzustimmen, ist einmalig und kommt nicht wieder.

Wenn Sie diese Gelegenheit nicht wahrnehmen, werden andere für Sie die Entscheidung treffen!

Machen Sie also von Ihrem demokratischen Recht Gebrauch.



Thomas Kröber

Die Schriesheimer Grünen und die Meinungsfreiheit?!

Sehr geehrte Bürger,

die Grünen haben sich in ihrem Magazin Grünschnabel vom Mai 2025 auch mit unseren Veröffentlichungen im Mitteilungsblatt befasst.

Dabei wird die Behauptung aufgestellt, es handle sich um „rassistische Inhalte“.

Trotz dieses schweren Vorwurfes haben die Grünen es allerdings nicht für nötig befunden, zu erklären, was denn an unseren Artikeln genau rassistisch sein soll.

In diesem Zusammenhang wird auch unsere Bitte an die Schriesheimer Bürger erwähnt, Syrern (zumeist illegal nach Deutschland eingereist) bei der Ausreise in die Heimat zu unterstützen.

Auch hier liefern die Autoren des Grünschnabels keine Begründung, was an dieser Bitte, konkret rassistisch sein soll.
 

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