Realitätsverlust bei der Stadtverwaltung Schriesheim?

Sehr geehrte Bürger,

laut Gemeindeordnung § 77 ist die Haushaltswirtschaft sparsam und wirtschaftlich zu führen.

Davon kann in Schriesheim leider keine Rede sein. Seit vielen Jahren ist der Haushalt defizitär, ohne dass ein Sparwille der Stadtverwaltung erkennbar wäre. Besonders bei den Personalkosten wurde in der Vergangenheit sehr großzügig mit Steuergeldern umgegangen. Sei es bei der Besoldung des Bürgermeisters oder bei Höhergruppierungen von Mitarbeitern, von Beamten und der Schaffung neuer Personalstellen.

Die Stadt Schriesheim hat, anstatt alle Sparmöglichkeiten auszuschöpfen, auf Antrag des Bürgermeisters eine massive Erhöhung der Grundsteuer bewirkt.

In einem entsprechenden Briefwechsel behautet die Stadt Schriesheim allen Ernstes ihrer Verpflichtung nachzukommen und „die Haushaltswirtschaft sparsam und wirtschaftlich zu führen“. Und dies angesichts der aufgelaufenen Gesamtschulden in Höhe von ca. 50 Mio. €.

Weiter behauptet die Stadt, „tiefgreifende Sparmaßnahmen beschlossen und umgesetzt“ zu haben.

Welche Sparmaßnahmen dies gewesen sein sollen, kann oder möchte die Stadt trotz Nachfrage nicht verraten. Man ist wohl der Ansicht, dies geht den Bürger, der alles bezahlen muss, nichts an.

Allgemein werden von der Stadtverwaltung die „schwachen Gewerbesteuereinnahmen, durch die aktuell geschwächte Wirtschaftslage, hohe Energiekosten“, die „Unterbringung Geflüchteter, Klimaschutzauflagen“ usw. für die „defizitäre Haushaltslage“ verantwortlich gemacht.

Dies sind selbstverständlich alles Folgen der katastrophalen Politik der vergangenen und gegenwärtigen Bundes- und Landesregierungen.

Allerdings hat die Stadt genau die Politik unterstützt, die zu den enormen Schulden geführt haben, und sie tut es auch weiterhin.

Bürgermeister Oeldorf hat den Prozess für einen Windpark im Schriesheimer Wald gestartet. Weitere Beispiele sind die sinngemäße Aussage von Herrn Oeldorf, er werde alles für die „Flüchtlinge“ tun oder auch ein vor Jahren von der Stadt durchgeführtes Einbürgerungsfest.

Die Stadt kann sich also nicht als Opfer der Bundes- oder Landespolitik darstellen, sondern hat aktiv an den Missständen mitgewirkt.

Die Stadt sollte sich auch nicht hinter dem Hinweis verstecken, dass die Grundsteuererhöhung „durch den von Schriesheimer Bürgern gewählten Gemeinderat“ beschlossen wurde.

Denn ohne den entsprechenden Antrag des Bürgermeisters hätte es die Grundsteuererhöhung auch nicht gegeben!

Wir können die Stadt Schriesheim nur dringend dazu auffordern, dem Ernst der Lage gerecht zu werden, die Bürger ernst zu nehmen, Sparmaßnahmen in der Verwaltung einzuleiten und dies auch transparent zu kommunizieren.

Thomas Kröber

Klimaziele erledigen den Rest – WOHLSTAND ADE

Sehr geehrte Bürger,

die Klimakrise fällt aus; und das IPCC hat die Katastrophe abgesagt. Selbst der Großinvestoren Bill Gates und der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock wollen davon nichts mehr wissen, obwohl sie davor glühende Verfechter davon waren. Es ist bizarr, dass in unserem Land – ungeachtet der falschen Horrorszenarien – weiter auf dieser falschen Grundlage geschaffene Gesetze vollzogen werden sollen.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/klimaschutzprogramm-2026-2415928)

Dies bedeutet für Deutschland einen erheblichen Wohlstandverlust durch die geplante Reduktion des Energieumsatzes.

https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/gastkommentar-die-energiefrage-entscheidet-ueber-deutschlands-wohlstand/100084868.html

Erste Folgen erleben wir bereits mit Preisanstiegen für Energie (Strom, Kraftstoffe, Heizwärme, Lebensmittel usw.), die durch gesetzliche Regelungen zu verantworten sind. Es geht weiter mit Arbeitsplatzverlusten; aufgrund seit Jahren sinkender Industrieproduktion. Zu unser aller Schaden verlässt die Industrie zunehmend unser Land, und eine Insolvenzwelle bedroht den verbliebenen Rest.

https://table.media/ceo/executive-summary/insolvenzwelle-rollt-auf-deutschland-zu-was-jetzt-zu-tun-ist

Trotz dieser Bedrohung und offensichtlicher Fehlentwicklung hält die kürzlich neu gewählte Landesregierung Baden-Württemberg an dieser überkommenen Politik fest und will die Umsetzung der sogenannten Klimaziele bis 2030 und 2040.

Bis 2030, also schon in vier Jahren, soll eine Reduktion der Treibhausgasemissionen (THG) um mindestens 65 % gegenüber 1990 erreicht werden.

Bis 2040 soll Baden-Württemberg sogar klimaneutral sein, auch wenn dies dem Klima herzlich egal sein wird.

Diese Ziele sollen durch erhebliche Mehrbelastung der Bürger mit teilweise untragbaren Kosten für Einzelne (zum Beispiel durch den Zwang eine teure Wärmepumpe einbauen zu müssen) umgesetzt werden.

Die unsinnigen Klimaziele werden dennoch verfehlt.

Die aktuellste offizielle Bilanz des Statistischen Landesamtes beziffert den Gesamtausstoß für das unmittelbar vorangegangene Jahr 2024 auf 61,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

Das Ziel für 2030 liegt aber bei 31,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten.

https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/4_Klima/Klimaschutz/KMR/2024/Emissionsbericht-2024-StaLa.pdf

Es ist eine Illusion zu glauben, dass diese Ziele, ohne die weitere Zerstörung der deutschen Wirtschaft, erreicht werden können.

Verlassen wir also den zerstörerischen Klimapfad und lassen den Schriesheimer Wald wie er ist. Ohne teure und sinnlose Windindustrieanlagen!

Thomas Kröber

Aufgedrängte digitale Behandlung – Nein, Danke.

Sehr geehrte Bürger,

die „Digitalisierung“ unseres Lebens schreitet voran. Die geplante Einführung des Digitalen Euro (CBDC) und die damit verbundenen Nachteile durch die ebenfalls geplante Abschaffung des Bargeldes wurde bereits in einem unserer Artikel behandelt.

https://www.kettner-edelmetalle.de/wissen/eu-verordnung-schockt-einzelhandel-zwang-zum-digitalen-euro-ab-2029

Zur weiteren Umsetzung der „Digitalisierung“ ist auch die Einführung der EUDI-Wallet ab 11/ 2026 geplant und der digitale Identitätsnachweis für EU-Bürger.

https://paymentandbanking.com/warum-die-neue-eudi-wallet-menschenleben-gefaehrdet

Alle digitalen Daten eines Bürgers (Gesundheit, Vermögen, Ausbildung, etc.) werden gespeichert und abrufbar sein. Dazu zählt auch die AMLA zur Erstellung eines Vermögensregisters von uns Bürgern, die seit 01.07.2025 in Frankfurt/Main in Betrieb ist und Konten ohne Gerichtsverfahren und ohne Nachweis einer Straftat sperren darf.

Zur „Digitalisierung“ der Bürger zählt auch die bereits eingeführte elektronischen Patientenakte (ePA). Künftig soll, durch das Gesundheitsdatennutzungsgesetz, den Krankenkassen der Zugriff auf Ihre Daten ohne Benachrichtigung ermöglicht werden.

https://www.aerzteblatt.de/archiv/gesundheitsdaten-umstrittene-plaene-a5d7e43e-3413-4d90-9b31-2f8ff74ef17e

Der Kanon soll durch das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) ergänzt werden, mit der Absicht die Klardaten der ePA durch die Krankenkasse nutzbar zu machen.

https://www.aerzteblatt.de/news/arzteprotest-gegen-zugriffsmoglichkeiten-der-kassen-auf-patientendaten-c7cef5f3-b426-4583-9fd3-94d5dba2c3b2?utm_medium=email&utm_source=CR&utm_campaign=NL-DAE_Montags-Bulletin&utm_content=Mailing_20260525

Im Referentenentwurf ist vorgesehen den Krankenkassen nach Analyse der ePA direkt in die Behandlung einzugreifen.

https://www.heise.de/news/GeDIG-Gesetzentwurf-ePA-soll-zum-digitalen-Eingang-ins-Gesundheitssystem-werden-11244876.html

Damit wird das bisher heilige Arzt-Patienten-Verhältnis ausgehebelt, und das mit den Daten, die durch Ärzte in die ePA geladen wurden.

Das führt zur Entwertung ärztlichen Handelns, da die Behandler darauf keinen Einfluss haben und nicht informiert werden. Das ist der direkte Weg zur digitalen Standardisierung medizinischer Behandlung. Es ist offensichtlich, dass ein digitaler Eingriff eine ärztliche Profession nicht ersetzen kann, da der persönliche Kontakt, tiefes Vertrauen und Empathie beiderseits unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie ist.

Thomas Kröber