Das haben wir uns verdient!

Sehr geehrte Bürger,

diese Woche beginnt eine eigenartige Phase des Jahres, auf die sich viele unserer Mitbürger seit langem freuen und diese mit gezielter Planung zur wertvollsten persönlichen Zeit des Jahres machen wollen. Alle Schüler kennen sie: die Sommerferien. Es ist ein Auskoppeln aus der gefestigten Routine, die uns über längere Zeit fest im Griff hatte. Die anbrechende Zeit für sich selbst ist eine treffliche Chance und Option der Verwirklichung von Wünschen, Sehnsüchten und Neigungen, die spürbar zu kurz kamen.

Es kann eine Reise zu Orten oder Menschen sein, die Erholung vom bisherigen Trott geben, und die Alltagssorgen relativieren oder vergessen lassen. Es ist die Zeit für Erlebnisse, Abenteuer und Erfahrungen; es ist die Zeit, neue Freunde zu finden und neue Kraft zu schöpfen.

Es ist auch die Zeit der einfachen Freuden, wie ausgelassenes Planschen für Kinder oder der Erfahrung neuer Gerüche und Geschmäcker; es ist die Zeit des Nachdenkens und eventuell einer Neujustierung, und sie kann prägend für das weitere Leben werden. Sofern man diese nutzt. Abwechslung ist das Gewürz des Lebens – Variety is the spice of life (William Cowper 1731-1800). Die Ferienzeit gibt uns die Gelegenheit, dies zu verwirklichen. Gehen Sie in ein Museum, probieren Sie eine Sportart aus, besuchen Sie ein Konzert oder eine Stadt, die man schon immer sehen wollte, oder essen Sie etwas Ungewöhnliches. Begegnungen mit neuen Menschen sind darin immer eingeschlossen. Die warme Sommerzeit unterstützt uns dabei mit längeren hellen Tagen und der Möglichkeit von Aktivitäten im Freien. Bevor die dunklere Zeit anbricht, wünschen wir Ihnen eine erfolgreiche Verwirklichung Ihrer Ferienwünsche.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Kröber

AMLA – schon einmal gehört?

Sehr geehrte Bürger,

der Verwaltungs- und Überwachungsstaat schreitet weiter voran.

Dies betrifft uns in Schriesheim genauso, wie die ganze Bevölkerung in Deutschland.

Die bereits bestehende Verschuldung sowie geplante Kosten von 800 Mrd. Euro für die gigantische Aufrüstung der EU (ReArm Europe) bringen die EU-Staaten an die finanziellen Grenzen und darüber hinaus.

https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2025/769566/EPRS_BRI(2025)769566_EN.pdf

Der EU-Apparat sucht deshalb nach Finanzierungsquellen. Als Möglichkeit steht die AMLA (Anti Money Laundering Authority = Anti-Geldwäsche Behörde) bereit. Was sich als Kampf gegen Kriminalität anhört ist nur die Fassade. Die Behörde ist eingerichtet um ein zentrales Vermögensregister zu führen, sobald Besitz eines Bürgers den Wert von 200.000 Euro überschreitet.

https://www.kettner-edelmetalle.de/wissen/amla

Diese digitalisierten Vermögensaufstellungen können dann an „berechtigte Dritte“ weitergegeben werden, womit Sie als Bürger nicht mehr die Kontrolle über die Bekanntgabe Ihrer Daten haben.

Eine Geldverkehrskontrolle wird ebenfalls eingerichtet, und sollten Sie bei Zahlungsvorgängen auffällig werden, kann Ihr Konto gesperrt oder gelöscht werden. 

Das kann sich auf die Höhe der Zahlung, das erworbene Produkt oder auf Spenden an nicht gewünschte Organisationen beziehen, wie das in einem Pressestatement der ehemaligen Innenministerin bestätigt wurde.

https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/faeser-will-nachforschungen-zu-geldquellen-von-extremisten-erleichtern

Erreicht werden soll dies durch die Einführung des digitalen Euro, wodurch alle Zahlungsvorgänge dauerhaft protokolliert würden und damit überwachbar wären.

Zusätzlich wurde eine Beweislastumkehr eingeführt und Sie müssen nachweisen, dass Ihr Vermögen rechtmäßig erworben wurde. Ansonsten kann eine Sicherstellung ohne richterliche Anordnung erfolgen mit der Konsequenz, dass Sie über Ihr Vermögen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verfügen können. Eine rechtsstaatliche Unmöglichkeit, die allerdings eingeführt werden soll. Und hat sich unsere Regierung dagegen für uns gewehrt?

Nein. Im Koalitionsvertrag wird dies sogar noch unterstützt. Die AMLA ist mit bislang nicht gekannten Vollmachten ausgestattet, die unsere Freiheit bedrohen. Einen Schutz des Einzelnen vor dieser Entwicklung findet bis dato nicht statt. Informieren Sie sich darüber selbst und bilden sich eine eigene Meinung und wehren sich gegen eine weitere Einschränkung der Freiheit, sollten Sie zu derselben Einsicht kommen.

Thomas Kröber

Großartig. Patriotisch. Friedlich.

Sehr geehrte Bürger,

von einem unserer Mitbewohner erhielt unser Verein einen Bericht über ein europäisches Großereignis, das am 05.07.2025 in Zagreb, Kroatien, stattfand. Der Künstler und Sänger Marko Perkovic (Thompsen) gab ein Konzert im dortigen Hippodrom, und mehr als 500.000 begeisterte Besucher kamen. Bereits in den Stunden vor Beginn der Veranstaltung versammelten sich die Menschen in den Straßen und auf den Plätzen der Hauptstadt Zagreb mit Vorfreude. Auf dem Weg zum Konzert wurden Thompson-Lieder gesungen und kroatische Flaggen stolz getragen. Die Stimmung unter den Besuchern war freudig, fröhlich und trotz der großen Menge kam niemals ein Gefühl wie Ärger oder Unfreundlichkeit auf. Das Publikum erfasste alle Altersgruppen vom 8- bis zum 80- Jährigen, und ebenso viele Frauen wie Männer.
https://www.oe24.at/leute/international/thompson-konzert-ganz-zagreb-im-ausnahmezustand/639292456)

Um 21:00 Uhr begann Thompson die Performance mit den Worten: „Lob sei Jesus und Maria, mein liebes Volk! Danke, dass ihr in so großer Zahl gekommen seid. Heute Abend wollen wir Einheit zeigen.“ Es folgte ein Appell: „Kehrt zurück zu euren Wurzeln, zu eurer Tradition – zu euren christlichen Fundamenten.“

Dies war ohne falschen Pathos und voller ernsthafter Tiefe gesprochen. Was dann folgte, war mehr als ein Konzert, und es ähnelte einer Messe der patriotischen Selbstbestätigung ohne nationalistische Färbung. Die Lichtkunst machte den Veranstaltungsort zu einer riesigen Kathedrale mit Lichtdarstellungen, die an einen sakralen Bau erinnerten. Gefestigt wurde dieser Eindruck durch den Auftritt eines katholischen Priesters und des Liedes Maranatha, einem vertonten Text von Bischof Ante Ivas.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ante_Ivas

Erstaunlich war die Ruhe und Gelassenheit der über 500.000 Besucher sowie die Textsicherheit auch der jungen Teilnehmer, die alle Texte lautstark mitsangen. Gegen Ende des Abends sprach Thompson: „Danke für diesen wunderschönen Abend der Einheit. Gott sei Dank. Obwohl wir fast drei Stunden hier waren, verging die Zeit wie im Flug – wegen dieses Geistes der Zusammengehörigkeit. Nehmt diese Erinnerung mit – besonders ihr, die Jugend.“ Und dann: „Ihr seid stärker und standhafter als wir es je waren. Wir Alten können in Frieden sterben – Kroatien ist in sicheren Händen.“ Damit traf er das Gefühl dieses Abends. Ein Fest der Nation und der Gemeinsamkeit mitten in Europa. Möge uns das auch eines Tages beschert werden. Anschauen kann man das Konzert hier: https://www.youtube.com/watch?v=6CFRxOoRsW8

Thomas Kröber

Grundsteuer, bürgernah oder bürgerfern?

Sehr geehrte Leser,

es gibt Neues von der Grundsteuer:

Erfreulicherweise hat der Gutachterausschuss reagiert und Änderungen vorgenommen. Konkret wurden im Bereich des Branich große Grundstücksflächen geteilt. Diese werden nun separat mit verschiedenen Bodenrichtwerten verrechnet.

Dies wurde auch im Mitteilungsblatt, und auf der Heimseite der Stadt Schriesheim, vor einigen Wochen veröffentlicht.
Damit kommt es zu einer realistischeren Bewertung der betroffenen Grundstücke.

Dennoch gibt es noch große Ungerechtigkeiten. Ein Blick in das Bodenrichtwertsystem „BORIS“ zeigt dies. https://www.gutachterausschuesse-bw.de/borisbw/?app=boris_bw_gstb&lang=de

So gilt für das Grundstück Lorscher Straße 23 ein Bodenrichtwert von 500 €.

Für das direkt angrenzende Grundstück mit der Hausnummer 21 soll der doppelte Bodenrichtwert von 1000 € gelten.
Es ist natürlich völlig unrealistisch, dass sich direkt aneinander grenzende Grundtücke sich so im Wert unterscheiden.

Da hilft es auch wenig, wenn die Grundbesitzer mit einem Gutachten, das sie selbst bezahlen müssen, einen niedrigeren Wert nachweisen könnten.

Denn zum einen ist das Finanzamt daran nicht gebunden, und zum anderen müsste mindestens ein 30 % niedriger Wert nachgewiesen werden.

Eine echte Zumutung, denn gemessen an der Wertermittlung des Gutachtens, wird den Grundbesitzern damit eine Abweichung von 43 % auferlegt (30 % / (100 % – 30 %) = 43 %).
Was soll daran bitte gerechter sein als das alte System auf Basis des Einheitswertes?
 

Laut Grundachterausschuss liegt das Problem an den gesetzlichen Vorgaben zur Bestimmung der Bodenrichtwerte.
Ganz konkret müssten die Bodenrichtwertzonen verkleinert werden.
Hier muss also dringend nachgebessert werden, und auch die örtlichen Parteien in Schriesheim, insbesondere die Landtagsabgeordneten, sind dazu aufgerufen, diese Verbesserungen zu fordern.

Wer nun gedacht hat, dass die Verwaltung in Schriesheim auf die neuen Gegebenheiten schnell und unbürokratisch reagiert, sieht sich getäuscht.

Obwohl der Sachverhalt der Behörde bekannt ist, will man dort die hinfälligen und zu hohen Grundsteuerbescheide noch umsetzen. Und dies mit allen Konsequenzen wie Mahngebühren und Androhung der Zwangsvollstreckung, obwohl klar ist, dass die Stadt auf alle Fälle die zu viel eingetriebene Grundsteuer später zurückzahlen muss.
Zumindest ein solcher Fall ist uns bekannt.

Um nicht die Akzeptanz der Bürger zu verlieren, sollte die Stadt Schriesheim hier dringend ein bürgernahes Verhalten an den Tag legen und die hinfälligen Bescheide erst einmal ruhen lassen!
 

Thomas Kröber