Mitteilungsblatt und Meinungsfreiheit!

Sehr geehrte Leser,
in den letzte Tagen sind einige Artikel in der RNZ erschienen, die sich mit dem Mitteilungsblatt beschäftigen. In mehreren Passagen wird auch unser Verein bzw. werden unsere Beiträge erwähnt.
Die Fraktion der Grünen stört sich weiterhin an unseren Meinungen so sehr, dass erneut eine Zensur durch den Bürgermeister gefordert wird.
Dazu wurden Textpassagen gesammelt, die unsere angeblichen Verfehlungen belegen sollen, dies aber nicht tun.

Wir wundern uns, dass die Fraktion angesichts der Probleme in Schriesheim, die auch durch die Politik der eigenen Partei verursacht wurden, überhaupt über Ressourcen verfügen, um Beiträge im Mitteilungsblatt zu durchforsten und Buch über angebliche Verfehlungen zu führen.

Laut den Grünen würden unsere Beiträge den „grundlegenden Anforderungen an Sachlichkeit, Fairness und Menschenwürde“ nicht genügen. Dafür einen Beweis zu liefern bleiben sie weiterhin schuldig.

Das einzige öffentlich genannte Beispiel bezieht sich auf unsere Kritik an der katholischen Kirche, bezüglich der Aufklärung des von deren Vertretern begangenen Kindesmissbrauchs.
Sollen wir die Fraktion der Grünen nun so verstehen, dass Kritik an Kindesmissbrauch verboten ist?
Herr Wolf (Fraktionsvorsitzender der Grünen) hat im Mannheimer Morgen die Behauptung aufgestellt, jeder zweite unserer Beiträge würde Beleidigungen enthalten.
Herr Wolf wurde von uns um Beweise für seine Vorwürfe gebeten, die er uns bis heute schuldig bleibt.

Diese gibt es auch nicht.

Herr Hörnle, von der RNZ findet unsere Beiträge „grenzwertig“ ohne zu erklären, um welche Grenze es sich denn dabei handeln soll.

Weiter meint er abfällig man müsse „Kröber & Co. leider in Kauf nehmen“. Bei solchen Aussagen stellt sich die Frage: Ist Herr Hörnle noch Journalist oder schon (linker) Aktivist?
Aus unserer Sicht, trifft letzteres zu.

An die grüne Fraktion gerichtet: Könnte es für die grüne Fraktion vorstellbar sein, dass inzwischen sehr viele Menschen in unserem Land mit ihren grünen Ansichten und grüner Politik nichts mehr anfangen können, oder diese sogar strikt ablehnen? Oder anders gesagt, dass eine wachsende Bevölkerungsgruppe mit den Ansichten unseres Vereins teilweise oder ganz übereinstimmt? 

Wir sind selbstverständlich dafür, das die Grünen ihre Ansichten auch im Mitteilungsblatt weiterhin verbreiten dürfen. Aber sie sollten damit aufhören, anderen die Meinung verbieten zu wollen.
Diese demokratische Substanz sollte bei den Grünen noch vorhanden sein.

Thomas Kröber

Grundsteuererhöhung; gerechtfertigt oder Ausbeutung?

Sehr geehrte Leser,

wie leider zu erwarten war, wurde die Grundsteuer durch einen Beschluss des Gemeinderates im Dezember letzten Jahres erhöht. Und zwar von 175 % auf 250 %, was eine satte Erhöhung um 43 Prozent bedeutet. Nachdem viele Grundstücksbesitzer schon von der Grundsteuerreform im Jahr 2025 durch starke Erhöhungen betroffen waren, kommt nun der nächste Preisschock. Natürlich sind auch viele Mieter die Leidtragenden, da die Vermieter die Grundsteuererhöhung wohl an die Selbigen weitergeben werden.

Die Befürworter der Grundsteuererhöhung, namentlich die Gemeinderäte Stockhausen (Grüne Liste), Hegmann, Lambrecht, M. Hartmann, Papandrea, Wilhelm (alle freie Wähler), Mittelstädt, L. Hartmann, Diehl, Haase, Koch (alle CDU), Breitenreicher, Frey (ISB), Renkenberger (FDP) und der Bürgermeister begründen die Erhöhung mit der prekären Haushaltslage.
Wie fast alle Gemeinden Deutschlands, genauso wie auch Bund und Länder, ist auch Schriesheim hoch verschuldet und ist schon seit Jahren eine der höchst verschuldeten Gemeinden in Baden-Württemberg.

Laut Haushaltsplan wird der Schuldenstand bis Jahresende 2025 auf ca. 25,3 Mio. € steigen.
Aber diese Verschuldung ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern das Resultat jahrzehntelanger ideologischer Politik. Massenmigration, Energiewende, der Krieg in der Ukraine, die Konfrontation mit Russland, ein aufgeblähter Beamten- und Sozialstaat und die Finanzierung linksgrüner Projekte in aller Welt sind nutzlos und verschlingen Abermilliarden unserer Steuergelder.

Geld, das letztendlich auch in Schriesheim fehlt.
Verursacher dieser existenzbedrohenden Zustände sind diejenigen Parteien, die über die letzten Jahrzehnte im Bund und in den Ländern regiert haben.

Einigen örtlichen Ablegern dieser Parteien in Schriesheim fällt nun nichts Primitiveres ein, als die Steuern massiv zu erhöhen und damit auch jene Bürger zu bestrafen, die überhaupt noch bereit sind, Leistung zu erbringen und etwas aufzubauen.
Aus unserer Sicht ist diese Steuererhöhung nicht gerechtfertigt, solange das Geld der Steuerzahler so hemmungslos verschwendet wird.

Es ist absolut notwendig, nun endlich von diesen ideologischen Projekten abzulassen und in Deutschland wieder vernünftige Politik zu machen.
Die Steuergeldverschwender sind zur Rechenschaft zu ziehen.
Sehr geehrte Bürger, wir können Sie nur auffordern, auf die oben angesprochenen Gemeinderäte sowie den Bürgermeister einzuwirken, damit die Grundsteuererhöhung umgehend wieder zurückgenommen wird.

Denn wenn diese Art der Politik nicht gestoppt wird, drohen weitere Steuer- und Gebührenerhöhungen sowie der Ruin Deutschlands.

Thomas Kröber

 

Die Möglichkeit der Veränderung

Sehr geehrte Bürger,

die Jahreswende ist geschafft und wir wünschen allen Schriesheimern ein erfolgreiches neues Jahr 2026. Mit dem Start in einen neuen Abschnitt verbinden sich Hoffnungen und Erwartungen eines Neuanfanges, vergleichbar nach einem Umzug oder dem Beginn einer neuen Arbeitsstelle. Hermann Hesse hat dieses Gefühl in seinem Gedicht „Stufen“ literarisch mit der Zeile „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ verewigt.

https://www.lyrikline.org/de/gedichte/stufen-5494

Die nachfolgende Zeile bestärkt diesen Zauber noch mit den Worten: „Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“. Die aus dem Neuanfang geschöpfte Heiterkeit ist das Positive, das uns auf neue Stufen hebt, wie weiter im Gedicht beschrieben wird. Wir sollten bereit sein zum Aufbruch und zur (geistigen) Weiterreise, und uns damit einer lähmenden Gewöhnung zu entraffen bzw. zu entledigen. Eventuell ist die Geisteshaltung, die H. Hesse im Gedicht „Stufen“ uns nahebringen will, eine Möglichkeit, die Probleme und Aufgaben, die vor uns liegen, anzugehen. Für die Gemeinde Schriesheim ist es insbesondere die drohende Schuldenspirale, die in einer Haushaltsrede bereits thematisiert wurde.

https://initiative-schriesheimer-buerger.de/aktuelles/artikel/haushaltsrede

Die finanziellen Aussichten sind nicht nur in der Gemeinde Schriesheim desaströs. Auch in Stuttgart oder Rastatt ist die Finanzlage besorgniserregend.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/haushalt-gewerbesteuer-einnahmen-einbruch-100.html+https://bnn.de/mittelbaden/rastatt/rastatt-in-der-haushaltskrise-nur-noch-eine-million-euro-an-gewerbesteuer

Dies ist eine direkte Folge einbrechender Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen durch die andauernde Deindustrialisierung in Deutschland und sinkender Industrieproduktion seit immerhin 2017!

https://apollo-news.net/die-gefahr-ist-real-dihk-warnt-vor-historischer-deindustrialisierung-deutschlands

Das Beharren auf alten Konzepten oder Ideologien führt nicht zu einer Lösung der Probleme. Es bedarf neuer Denkansätze und Handlungsweisen. Dies ist die Lehre von H. Hesse.


Thomas Kröber