Bergbau in Schriesheim

Sehr geehrte Bürger,

Schriesheim hat mit dem, inzwischen stillgelegen Silbererz- und Eisenvitriolbergwerk eine echte Rarität zu bieten.

Der Bergbau in Deutschland hat eine jahrtausendealte Tradition und wurde in allen Teilen unseres Landes betrieben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bergbau_in_Deutschland

Bis zur Industrialisierung lag der Schwerpunkt im unterirdischen Abbau von Blei, Kupfer, Silber, Salz und Eisen.

Ab dem 19. Jahrhundert dominierte der Abbau von Kohle (Stein- und Braunkohle) für die notwendige Energieversorgung der schnell wachsenden Städte und Industriebetriebe unseres Landes.

https://www.minehunters.de/index.php/bergbau/bergbau-listen/liste-von-bergbaurevieren-in-deutschland

Zur Förderung der Rohstoffe aus dem Bergbau wurden eigene Techniken entwickelt.

1765 erfolgte die Gründung der technischen Universität in Freiburg (Bergakademie).
Diese älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt war Vorbild weiterer Bergakademien weltweit (zum Beispiel in Russland, Spanien oder Mexiko).

https://tu-freiberg.de/fakultaet3

Die Bedeutung des Bergbaus schlug sich auch in der Namensgebung der einzelnen Zechen nieder.

https://www.zollverein.de

Neben den großen Bergwerken gab es auch viele kleine, von denen sich auch eine, wie schon angesprochen, in Schriesheim befindet, die Grube Anna-Elisabeth.

https://www.schriesheim.de/de/Freizeit/Sehenswert/Bergwerk-Anna-Elisabeth

Über mehrere Jahrhunderte (von 1473 bis 1817, mit mehreren längeren Unterbrechungen) hinweg erfolgte der Abbau von Silbererz und Eisen-(II)-Sulfat (Eisenvitriol).

https://www.bergwerk-schriesheim.de/Html_DE/Frame.htm

Durch das Engagement Schriesheimer Bürger mit der Gründung eines Bergwerksvereins wurde ab 1985 die Grube zum Besucherbergwerk ausgebaut und ist ab 1988 besuchbar.

Eine Führung dauert von einer Stunde und 15 Minuten (Normalführung) bis zu 2 Stunden und 15 Minuten (Erlebnisführung), erklärt die Methoden der Erzgewinnung, die wirtschaftliche Bedeutung der Grube und erläutert auch die mühsame und gefahrvolle Arbeit der Bergleute.

https://www.bergstrasse-odenwald.de/detail/id=5f2ba29463033a4560d9a1f5

Die Schriesheimer Grube ist überregional bekannt und zählt zu den empfohlenen Sehenswürdigkeiten in Baden-Württemberg.

https://www.tripadvisor.de/Attractions-g187276-Activities-c47-t124-Baden_Wurttemberg.html

Wer Interesse bekommen hat, kann ab dem 01. April 2026 einen Besuch mit Führung planen.

Zur Erkundung der Schriesheimer Vergangenheit und der eigenen Heimat lohnt sich ein Besuch unseres Erachtens zweifellos.

Auch die Betreiber, die sich liebevoll um den Erhalt der Grube bemühen, Familie Machatschek, freuen sich sicher über jeden Besucher.

Thomas Kröber

Sitte und Anstand in der Politik!

Sehr geehrte Bürger,

wir sind der Ansicht, dass es in der politischen Auseinandersetzung immer ein Mindestmaß an Anstand und guten Sitten geben muss!

Dazu gehört es ganz sicher, keine falschen Behauptungen über Andersdenkende in die Welt zu setzen.

Herr Wolf, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Gemeinderat und Herr Groß, Redakteur beim „Mannheimer Morgen“, haben dies aber dennoch getan.

In einem Artikel und einem Kommentar des „Mannheimer Morgen“ vom 18.11.2025 bzw. 19.11.2025, wird unserem Verein unterstellt, im Mitteilungsblatt Beleidigungen zu verbreiten.

„In jedem zweiten Artikel stehen Beleidigungen“, behauptet dabei Herr Wolf, während uns Herr Groß „Beleidigungen, Verleumdungen“ unterstellt, ohne dass die beiden Herren dazu irgendwelche Beispiele oder Belege liefern.

https://www.mannheimer-morgen.de/orte/schriesheim_artikel,-schriesheim-warum-das-schriesheimer-mitteilungsblatt-eine-schlagseite-hat-_arid,2341662.html?&npg

https://www.mannheimer-morgen.de/orte/schriesheim_artikel,-schriesheim-verwaltung-muss-staerker-gegen-rechte-propaganda-eingreifen-_arid,2341663.html

Wir haben beiden Herren Gelegenheit gegeben, ihre Behauptungen zu belegen, immerhin wurden uns mit vermeintlichen Beleidigungen und Verleumdungen Straftaten unterstellt.

Belege konnten natürlich nicht geliefert werden, da es von unserer Seite nie Beleidigungen oder Verleumdungen gegeben hat.

Eine Antwort oder gar Entschuldigung haben wir nicht erhalten, auch dies entspricht nicht den guten Sitten.

Wir werden unsererseits prüfen lassen, ob es sich bei den Unterstellungen bereits um üble Nachrede handelt und dann entsprechend reagieren.

Dass sich Herr Groß schon seit Jahren ehrverletzend und abwertend über unsere Beiträge äußert, mag noch als Meinungsäußerung durchgehen, es hat aber sicher nichts mehr mit journalistischen Standards zu tun.

Dazu gehört zum Beispiel eine gründliche Recherche, die ganz offensichtlich nicht stattgefunden hat.

Auch müssen falsche Behauptungen von der Redaktion selbst berichtigt werden, was bisher ebenfalls nicht geschehen ist.
https://www.presserat.de/pressekodex.html

Unser Verein setzt sich dafür ein, dass in Schriesheim ein freies geistiges Klima herrscht, und deshalb planen wir einen Vortrag, um den Schriesheimer Bürgern auch einmal andere Sichtweisen zu präsentieren. Als geeigneten Referenten käme Herr Sellner in Betracht, ein Remigrationsexperte aus Österreich. Remigration ist auch für Schriesheim ein wichtiges Thema. Interessenten für den Vortrag können sich schon jetzt bei uns vormerken lassen.

demokratiekulturverein@gmail.com 
 

Thomas Kröber