Politische Änderungen sind möglich!


Anmerkung: Dieser Artikel wurde von der Stadtverwaltung zensiert und bisher nicht veröffentlicht.


Sehr geehrte Bürger,

die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt war das beherrschende politische Thema der letzten Wochen und Monate. Die guten Umfrageergebnisse der AfD waren für viele Bürger, nicht nur in Sachsen-Anhalt Anlass auf einen politischen Wandel zu hoffen, denn eine Alleinregierung der AfD stand im Raum.

Vom politischen Establishment wurde die Angst geschürt, die Demokratie würde von der AfD abgeschafft. Dabei ist keine der politischen Forderungen der AfD nur ansatzweise gegen das Grundgesetz gerichtet. Man war sich aufseiten der Einheitsparteien nicht zu schade, die Bevölkerung zu bedrohen, nun ja nicht das „Falsche“ zu wählen. Es war die Rede davon, dass Schulabschlüsse nicht anerkannt werden oder Sachsen-Anhalt vom Bund Zwangs-regiert werden müsse.

Zusätzlich wurde von der „NGO“ Campact sehr viel Geld aufgewendet, um die AfD so klein wie möglich zu halten. (Allerdings ist Campact an HateAid beteiligt, welche staatliche Unterstützung genießt.)

Letztlich hat das alles nicht viel genutzt. Die AfD hat ein sensationelles Ergebnis eingefahren und die CDU massiv verloren. Innerhalb des Links-grünen Blockes gab es Wechselwähler, sodass sich SPD und Grüne auf Kosten der SED (die Linke) im Parlament halten konnten. Ob das BSW in den Landtag einzieht, stand bei Erstellung unseres Artikels noch nicht fest.

Auch wenn die AfD nicht die Mehrheit der Landtagssitze erringt, kann wohl kaum mehr an ihr vorbei regiert werden. Solle die CDU tatsächlich mit der SED eine Koalition eingehen wollen, obwohl diese Partei eine 40-jährige Diktatur in Mitteldeutschland errichtet hatte, wäre dies das verdiente Ende der CDU. (Was sagt eigentlich die CDU in Schriesheim dazu?)

Mit seinem Wahlkampfslogan „Alles ist möglich“ hat der AfD Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nicht nur eine große Anhängerschaft gefunden; es ist ihm gelungen, der Bevölkerung eine Hoffnung zu geben. Durch Ansprache der tatsächlichen Probleme und durch eine authentische Performance. Es ist eine neue Bewegung entstanden, die Energien freisetzt, die zur Lösung des Desasters vonnöten ist. Der Niedergang der Wirtschaft, Gesellschaft, Finanzen, Bildung und der kulturellen Identität, über die wir seit Längerem berichten, ist mittlerweile mit Händen zu greifen. Die Bevölkerung befürchtet zum einen den Abstieg und zum anderen ein Hineinrutschen in einen Krieg, der durch die Politikverantwortlichen bisher nicht beendet wurde. Das Signal des Wahlsieges wird Auswirkung auf Westdeutschland haben und die etablierte Politik zur Reaktion zwingen. Im besten Fall findet eine Zusammenarbeit aller politisch relevanten Kräfte statt, um unseren Niedergang in einem Aufschwung zu drehen.

Thomas Kröber