Sehr geehrte Bürger,
letzte Woche wurde im Gemeinderat über einen Grundsatzbeschluss zu einem möglichen Neubaugebiet südlich des Schlittweges entschieden.
In der finanziellen Misere wird ein Neubaugebiet der Stadt Schriesheim nicht weiterhelfen. Ein Neubaugebiet erfordert hohe Planungs- und Erschließungskosten. Laut der Beschlussvorlage der Stadt sind alleine für eine grobe Einschätzung der Situation anhand mehrerer „Workshops“ bereits 100.000 – 125.000 € vorgesehen: Geld, welches die hoffnungslos verschuldete Stadt eigentlich nicht hat.
Langfristig ist kein Gewinn aus dem Neubaugebiet für die Stadt zu erwarten. Die Stadt macht mit der bisherigen Bevölkerung von 15.000 Einwohnern bereits jetzt beständig einen finanziellen „Verlust“. Bei einigen hundert Einwohnern mehr dank eines Neubaugebietes, würde sich dieser „Verlust“ nur entsprechend prozentual erhöhen.
In der Beschlussvorlage wird auch eine mangelnde Bautätigkeit innerhalb der bestehenden Baugebiete beschrieben. Baugrundstücke bleiben leer, und auf schon bebauten Grundstücken findet eine Nachverdichtung auch kaum statt.
Die Gründe für die mangelnde Bautätigkeit liegen doch offensichtlich auf Hand:
1. Die desolate Wirtschaftslage, hervorgerufen durch permanente Fehlentscheidungen in der Migrations-, Energie- und Außenpolitik, sorgt für sinkende Realeinkommen.
2. Absurde Bauvorschriften bezüglich des „Klimaschutzes“ (Stichwort Habekscher Heizhammer, der immer noch in Kraft ist) verteuern das Bauen.
3. Ein völlig übertriebener Mieterschutz, der durch die geplante Mietrechtsreform noch weiter erhöht werden soll.
All dies führt dazu, dass viele es sich gar nicht mehr leisten können, für sich selbst zu bauen, und es für potenzielle Vermieter wirtschaftlich uninteressant wird.
Die meisten der Parteien, die im Gemeinderat vertreten sind, haben an dieser Entwicklung aktiv mitgearbeitet!
Besonders durch die größtenteils illegale Massenzuwanderung der letzten Jahre fehlt auch in Schriesheim Wohnraum für die legale Bevölkerung.
Diese Entwicklung fällt nun der Stadt Schriesheim auf die Füße.
Wie die Mehrheit des Gemeinderates nun zu dem Schluss kommt, dass in einem Neubaugebiet mehr gebaut wird als in schon bestehenden Baugebieten, ist nicht nachvollziehbar.
Zumindest der Großteil der Grünen sowie Herr Renkenberger und Herr Frey scheinen in dieser Angelegenheit weiter zu denken, denn diese haben die Vorlage der Verwaltung abgelehnt.
Durch die Mehrheitsentscheidung werden nun den Schriesheimer Bürgern zunächst weiter Kosten von 100.000 – 125.000 € aufgebürdet. Weitere werden sicher folgen.
Über das neue Wohngebiet soll final in einem Bürgerentscheid entschieden werden!
Thomas Kröber

