Sehr geehrte Bürger,
in unserer Gemeinde leben über 15.000 Menschen. Die allermeisten davon möchten friedlich ohne gewaltsame Konflikte leben. Davon sind ca. 13 % Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit, die sich im Alter zwischen 17 und 45 befinden.
https://ugeo.urbistat.com/AdminStat/de/de/demografia/eta/schriesheim%2C-stadt/20173893/4)
Es sind vielfach unsere Verwandten, Nachbarn, Bekannte oder Freunde. Das neue Wehrgesetz sieht in ihnen eine militärische Verfügungsmasse in der Größe eines Regiments, das im Lande gehalten werden muss.
https://www.bundeswehr.de/de/organisation/zahlen-daten-fakten/militaerische-einheiten-bundeswehr
Das neue Wehrpflichtgesetz (WPflG) fordert in § 3 Satz 2 eine Genehmigungspflicht (keine Meldepflicht!) für unsere Mitbürger mit deutscher Staatsangehörigkeit für das Verlassen der Bundesrepublik Deutschland für länger als 3 Monate.
https://www.gesetze-im-internet.de/wehrpflg/BJNR006510956.html
Die Genehmigungsbehörde ist laut Gesetz das Kreiswehrersatzamt, und die Gesetzesänderung erfolgte am 19.12.2025 und ist ab 01.01.2026 in Kraft getreten.
Im Gegensatz zu früheren Regelungen, ist der Auslandsaufenthalt über drei Monate nun auch ohne einen Krisen- oder Kriegsfall genehmigungspflichtig.
Eine solche freiheitsberaubende Regelung hat in einem freiheitlichen Land nichts verloren. Im Übrigen sind ausschließlich biologische Männer betroffen, die vielgerühmte „Geschlechtergerechtigkeit“ gibt es hier nicht.
Offensichtlich arbeitet die herrschende „Klasse“ intensiv daran, Deutschland wieder in ein selbstmörderisches Kriegsabenteuer zu schicken.
Dazu wird systematisch das Feindbild Russland aufgebaut, wobei es ziemlich dumm ist, sich ausgerechnet mit einem Land anzulegen, das uns militärisch konventionell und atomar haushoch überlegen ist.
https://de.euronews.com/2026/03/30/russland-bundeswehr-nato-verteidigung
Auch die geplante Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens, in dem bis zu 1000 Verwundete versorgt werden sollen, ist ein Zeichen der Kriegstreiberei.
Die Kriegsrhetorik und die veränderte Gesetzgebung entsprechen nicht mehr dem jahrzehntelangen gesellschaftlichen Konsens sich für ein friedliches Miteinander der Völker einzusetzen. Treten Sie dieser Entwicklung entgegen und setzen Sie sich aktiv für den Frieden ein. Auch in Schriesheim, sonst kann es schon bald zu spät sein.
Das sind wir unseren Kindern schuldig.
Thomas Kröber

