Sehr geehrte Bürger,
bereits in den letzten Artikeln haben wir über die prekäre Finanzsituation der Kommunen, Länder und auch des Bundes berichtet, obwohl die Steuereinnahmen noch nie so hoch waren.
https://www.steuern.de/steuereinnahmen
Die gesamten Steuereinnahmen in Deutschland lagen im Jahr 2024 bei rund 947,7 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr. https://www.destatis.de/DE/Themen/Staat/Steuern/Steuereinnahmen/steuereinnahmen.html
Und dies trotz stetig sinkender Industrieproduktion, Deindustrialisierung, Rezession und Entlassungswellen. Begründet ist die Steigerung im Wesentlichen durch Inflation, Steuererhöhungen und progressionsbedingt erhöhten Lohnsteuereinnahmen. Gleichzeitig zeigt der Staat wenig Interesse, seine Ansprüche einzufordern. Allein in Berlin beliefen sich die offenen Forderungen der Jobcenter an Bürgergeldempfänger mit Stand Januar 2026 auf über 631 Millionen Euro!
Um den Haushalt auszugleichen, ist es unabdingbar, die horrenden Ausgaben für ideologische Projekte wie Massenzuwanderung und „Energiewende“ zu beenden. Bisher hat nur die AfD-Bundestagsfraktion einen entsprechenden Antrag zur Einsparung von 121,67 Milliarden eingebracht.
Es ist allerdings zu befürchten, dass der Staat genau das Gegenteil tun wird, um die noch wertschöpfenden Bürger immer weiter auszupressen. Selbst Merz kritisierte, dass die arbeitende Bevölkerung und der Mittelstand durch den Staat steuerlich „ausgequetscht“ würden, vergleichbar mit einer „Zitrone“, was ihn freilich nicht am weiteren Ausquetschen hindern wird.
Die regelmäßige Erhöhung der Grundsteuer und die Anpassung an die Marktwerte der Gebäude wurden zur Erhöhung der Staatseinnahmen bereits vorgeschlagen. Dies würde natürlich auch wieder die Immobilienbesitzer und Mieter in Schriesheim treffen.
Und dies bei sinkenden Reallöhnen und politisch gewollten Energiepreissteigerungen.
https://news.kununu.com/reallohn-entwicklung
Viele private Immobilienbesitzer sind „asset rich, cash poor“ – sie besitzen eine Immobilie bei schmalen Einkommen.
Eine drastische und stetig steigende Erhöhung der Grundsteuer in Kombination mit den geforderten unsinnigen energetischen Sanierungen würde viele zum Verkauf ihrer Immobilie zwingen. Bei dann rasch steigenden Immobilienangeboten werden diese Preise sinken. Wer sich um seine Zukunft kümmert ist aufgerufen, seinen Abgeordneten zu kontaktieren, um eine Ablehnung dieser Pläne zu fordern.
Thomas Kröber

