Die Bürger von Schriesheim haben sich beim Bürgerentscheid am vergangenen Sonntag für Windkraftanlagen im Schriesheimer Wald entschieden.
Genauer gesagt, die Bürger in der Kernstadt. In Ursenbach, Altenheim und auch auf dem Branich war man mehrheitlich gegen Windkraft im Wald.
Diese Form der direkten Demokratie wurde durch die Bürgerinitiative Gegenwind ermöglicht, wofür dieser ausdrücklich unser Dank gilt.
Der politmediale Komplex in Schriesheim war ganz offensichtlich gegen einen Bürgerentscheid, sonst hätte er diesen selbst beschlossen.
Die Wahlbeteiligung lag trotz der Möglichkeit der Briefwahl nur bei rund 57 %. Mit anderen Worten: 43 % der Stimmberechtigten ist es offensichtlich egal, was mit dem Schriesheimer Wald geschieht.
Letztendlich ist eine Mehrheit der Wähler von fast 55 % der Argumentation des politischen Mehrheitsblockes gefolgt, der von der katholischen Kirche bis zur sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (aktuell Linke) reicht.
Diese Argumentation behauptet, eine Einsparung von CO2 durch (Schriesheimer) Windräder würde das Weltklima positiv verändern und damit die Schäden, welche durch die Windräder im Schriesheimer Wald entstehen, kompensieren.
Vorbehaltlich der Annahme, zusätzliches CO2 durch menschliche Aktivitäten hätte überhaupt einen messbaren Einfluss auf das Klima.
Nebenbei sei gesagt, dass selbst eine „Klimaneutralität“ Deutschlands so gut wie keinen Einfluss auf die weltweit steigenden CO2-Emissionen hat.
Wie dem auch sei, der Wähler hat entschieden und das Votum ist zu respektieren.
Ob die Windräder auch wirklich gebaut werden, steht freilich auf einem anderen Blatt.
Weltweit dreht sich der Wind. Die USA machen bei „Klima“ nicht mehr mit und China sowie Indien waren sowieso nie richtig dabei.
Und selbst einer der größten Klimahysteriker, Bill Gates, hat eine Kehrtwende vollzogen.
Nun sind die Schriesheimer buchstäblich in letzter Sekunde mehrheitlich noch auf einen langsam ausrollenden Zug aufs Abstellgleis aufgesprungen.
Wenn es aber in absehbarer Zeit keine Subventionen mehr für Windkraft in windschwachen Gebieten gibt, dann baut auch niemand mehr Windräder dorthin.
Warten wir es ab.
Thomas Kröber

